Zum Aussichtspunkt Balcoes bei Ribeiro Frio

Ein Spaziergang, der alles bietet: Levada, Wald, fast einen Tunnel und zum Finale eine tolle Aussicht.

Erholung und Abwechslung in Reinkultur bietet dieser kurze Spaziergang entlang der Levada zum Aussichtspunkt Balcoes.

Von ihm hat man einen schönen Ausblick auf in das Zentralgebirge (Pico Arieiro, Gato, Torres und Ruivo), sowie in das Tal der Faja do Nogueira, bis hin zur Nordküste und seinem Adlerfelsen bei Faial und Porto da Cruz.

Kurzinformationen zur Wanderung
Unser Rating:

Lavadawanderung en miniature: Levada, Natur und Aussicht - wenn nur die Mengen an Touristen nicht wären.
Risiko:

Grösste Gefahr besteht in der Kollision mit einem anderen Spaziergänger.
Dauer: etwa 1 h - Länge: 3,4 km - Höhenunterschied: 0 m
Anfahrt: Mit dem Taxi, Bus oder Auto nach Ribeiro Frio. Hier einen Parkplatz zu finden, kann auch ein Abenteuer sein.
GoogleEarth kml Datei: WanderungBalcoes.kml

Wegpunkte zu Wanderung: csv-Format oder gpx-Format

Dies ist eine der beliebtesten Touren auf Madeira.

Das merkt man sofort, wenn man nach Ribeiro Frio hineinfährt: im Normalfall ist der kleine Ort mit Touri-Bussen zum bersten angefüllt, so dass die Suche nach einem Parkplatz das erste Abenteuer ist, dass man bestehen muss.

Kurz vor Ribeiro Frio (von Poiso kommend) kann man am Strassenrand parken. In Ribeiro Frio sind direkt gegenüber der Forellenzucht ein paar Parklätze und eine Reihe im Ort selber bei Victor's Bar. Das war es aber auch schon.

Die Wanderung beginnt links der Strasse, etwas unterhalb von Victor's Bar. Ein grosses Schild deutet auf die unübersehbare Levada und den breiten Weg.

Der Spaziergang führt durch alten Waldbestand. Kaum glaubt man, die Zivilisation hinter sich gelassen zu haben (wenn man die anderen Wanderer mal vergisst), schon gibt es Andenken zu kaufen. Eine alte Frau sitzt in ihrem Stand und strickt Madeira-Bommelmützen, die es natürlich auch zu kaufen gibt.

Weiter geht es an der Levada entlang. Eine Felsscharte wird durchschritten und kurz darauf weist ein Schild schon den Weg zum Aussichtspunkt.

Auf der Terrasse lohnt es sich zu verweilen, bis man sie für sich allein hat.

Die Einsamkeit des Tals der Faja do Nogueira (dort unten befindet sich nur das gleichnamige Wasserkraftwerk) mit dem Ausblick auf knapp 2000 m hohe Berge und die Weite des Atlantiks sind überwältigend.

Dort unten befindet sich übrigens ein sehr schönes Wandergebiet und die ältesten Stink-Lorbeerbäume von Madeira. Sie sollen knapp 500 Jahre alt sein, somit keimten sie zu Columbus' Zeiten.

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