Zum Pináculo um den Bica da Cana

Tour entlang der Nord-Ostflanke des Paul da Serra zum Zuckerhut von Madeira

Rund um die Hochebene des Paul da Serra finden sich viele schöne und abwechslungsreiche Wanderecken.

Diese Wanderung führt uns an die Nord-Ostseite der Hochebene, rund um den Bica da Cana, mit einem schönen Rastplatz unterhalb des Zuckerhutes von Madeira, dem Pináculo.

Nach dem Aufstieg auf den Bica da Cana kann man dort oben ebenfalls rasten und den Ausblick über Paul da Serra und die Nordküste über Sao Vicente geniessen.

Kurzinformationen zur Wanderung
Unser Rating:

Abwechslungsreiche Natur mit viel Baumheide und kargen Strecken des Paul da Serra.
Risiko:

Gutes Wetter ist wichtig, zumal die Wolken gerne an dieser Seite von Madeira hängen bleiben. Bei Nässe starke Rutschgefahr!
Dauer: etwa 3-4h - Länge: ca. 9km - Höhenunterschied: 220m
Anfahrt: Mit dem Auto auf die Hochebene Paul da Serra und dort an der gesperrten Zufahrt zur Berghütte Bica da Cana an der ER110 parken.
GoogleEarth kml Datei: WanderungPinaculoBicaDaCana.kml
Wegpunkte zu Wanderung: csv-Format oder gpx-Format

Während die Karawane der Mietwagen über den Paul da Serra nach Rabacal weiterfährt, haben wir unseren Startpunkt schnell erreicht.

An der mit einer Kette zwischen zwei weiß-roten Betonsäulen gesperrten Zufahrt zur Berghütte des Bica da Cana kann das Auto gut an der Seite geparkt werden. Die Zufahrt selber bitte freilassen.

Kurztour: Für einen kurzen Abstecher auf den Rastplatz und den Aussichtspunkt des Bica da Cana muss nur etwa für 20 Minuten dem abgesperrten Weg den Berg hinauf gefolgt werden.

Wer die grosse Runde zum Pináculo angehen möchte, folgt dem Pfad durch die Baumheide zur linken. Der Trampelpfad, der entlang am eingezäunten, mit hoher Baumheide bewachsenen Gelände der Berghütte führt, ist sofort sichtbar. Er führt durch hüfthohe Heide auf die abfallende Nord- Ostflanke des Paul da Serra zu.

Hinter uns sind die Windkrafträder der Hochebene. Bald schon durchqueren wir einen Zaun und halten uns leicht links, den Hang durch einen Baumheidetunnel hinunter. Hier bitte nur den breiten Weg wählen. Viele kleinere Wege zweigen zwar ab, führen aber nur tiefer in den Baumheideurwald hinein.

Schließlich trifft unser Weg den offiziellen Wanderweg PR17. Wir folgen ihm nach rechts. Später treffen wir auf die Levada da Serra. Die Weg wird immer feuchter - wir sind hier an der Nordseite von Madeira. Kleinere Wasserfälle wechseln sich mit plätschernden Farnwänden ab.

Der Weg wird schwieriger, Teile sind weggebrochen. Schwindelfreiheit und eine Portion Mut gehört jetzt dazu. Ein relativ kahler Basaltkessel wird durchlaufen und bald schon hat man den Rastplatz am Fusse des Pináculo erreicht.

Hier lohnt es sich zu verweilen, bevor man den gleichen Weg wieder für 20 min. zurück geht, bis zum Abzweig hinauf auf den Bica da Cana, der durch einige über die Levada gelegte Ästen gekennzeichnet ist.

Der Pfad windet sich den Hang hinauf. Die Vegetation wird niedriger, bis man die Überreste eines Zaunes erreicht. Diesem folgt man den Berg rechts hinauf, bis man den Gipfel und den Rastplatz und die Aussichtsplattform erreicht hat.

Nach einer kurzen Rast auf dem Bica da Cana, folgen wir der breiten Erdpiste den Berg hinunter zu unserem Auto.

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